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Kategorie: Anjouan

Anjouan

Anjouan ist die zweitgrösste Insel der Komoren. Dabei misst sie nur 424 km². Hier finden sich die meisten Parfümpflanzen-Plantagen der komorischen Union. Ylang-Ylang, Jasmin, Basilikum, Nelken, Vanille sowie viele weitere der duftenden Küchen- und Parfümzutaten werden hier angebaut und handwerklich verarbeitet. Dieser Tatsache verdankt die Insel auch ihren Spitznamen „Gewürzinsel“. Von heftigen Erosionen geprägt, ist sie heute die bergigste der drei Komoreninseln. Schroffe Reliefs, steile Hanglagen sowie enge Täler prägen die Insel. Der höchste Berg, der Mont Ntrigui, ist 1595 Meter hoch und wird vom Gipfelsee Dzialandzé dominiert. Reisende können hier herrliche Krater mit Wasserbecken, Archipel-Täler und eine vielseitige Flora und Fauna erleben. Zu bestaunen gibt es Wasserpflanzen, Lianenwäldern sowie Fledermäuse und Lemuren.

Besonders sehenswert und für einen Besuch definitiv lohnenswert sind die Orte Pomoni, Mutsamudu, Noumakélé sowie Domoni.

Komoreninsel Anjouan

Komoreninsel Anjouan

Die Komoreninsel Anjouan auch Ndzuwani genannt ist mit 424 km² die zweitgrösste Insel der Komoren und hat ca. 240.000 Einwohner.

Die Hauptstadt der Komoreninsel Anjouan heisst Mutsamudu und hat zusätzlich zu einem grösseren Hafen auch einen internationalen Flughafen. Diese Komoreninsel ist sehr hügelig und viele der Dörfer auf Anjouan befinden sich über 700 m über den Meeresspiegel.

Komoreninsel Anjouan - SehenswürdigkeitenSehenswerte Orte sind der Strand von Moya, das Meeresreservat von Bimbini, das Mausoleum von Ahmed Abdallah (erster Präsident der Republik) in Domoni, der Palast Darini von Sultan Mawana (Abdullah III), die Mosche Sima, die Zitadelle sowie die Medina von Mutsamudu.

Bei einem Tagestrekking können Sie den See Dzialandze (900 m ü. M.) mitten im grünen Wald anschauen, bevor Sie zum Mont Ntringui (1595 m ü. M.) hochsteigen. Unterwegs gibt es die Möglichkeit viele endemische Vogelarten zu beobachten.

Auf Anjouan sind sehr viele der Einwohner traditionell gekleidet. Die Frauen tragen meistens ihre farbigen Chiromani, hauptsächlich zum Schutz über ihren schönen Kleidern. Viele der Männer tragen am Freitag mit Stolz ihre Boubou (langes weisses Kleid) sowie eine traditionell bestickte Mütze, Cofia genannt. Wenn Sie als Souvenir einen oder vielleicht auch mehrere Chiromanis während Ihrer Reise kaufen möchten, finden Sie diese in speziellen Läden oder in der Altstadt von Mutsamudu. Hier können Sie die kleinen Stoffstücke (es gibt keinen ganzen Chiromani zu kaufen) direkt zum Scheider bringen, um ihn ein paar Stunden später zusammengenäht abzuholen.

Wenn Sie während der Zeit der Grand Mariages reisen, gibt es auch in Anjouan die Möglichkeit eine dieser grossen Feste zu besuchen. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Erlebnis der besonderen Art. Hier wird getanzt, gesungen und alles begleitet von dem süssen Duft von Blumen sowie von traditioneller komorischer Musik.

Hier eine kleine Foto-Präsentation über Anjouan zur Einstimmung:

Wenn Sie mehr Informationen über die Komoreninsel Anjouan erhalten möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Ile de la Selle Anjouan

Ile de la Selle Anjouan

Ile de la Selle

Die Ile de la Selle in Anjouan liegt am westlichen Ende des ‚Dreiecks‘, das die Insel Anjouan bildet. Anjouan hingegen ist eine der drei Inseln, die die Republik der Komoren ausmachen.

Der Name der Insel stammt von alten Seefahrern: die kleine Insel gleicht vom Meer aus einem Pferdesattel. Daher der französische Name Selle (Sattel). Die höchste Erhebung der rund 1 Quadratkilometer grossen Felseninsel liegt gerade mal 101 müM und dient als schöner Ausguck auf das Meer und den westlichen Teil von Anjouan.  Von diesem Hügel aus kann man sogar zur Hauptstadt Moutsamoudou sehen. Die Hauptstadt von Anjouan liegt nur rund 20 Kilometer in östlicher Richtung der Insel la Selle.

Nach la Selle gelangt man per Boot ab Bimbini. Das Küstenstädtchen Bimbini ist auf enger Asphaltstrasse erreichbar und liegt an einem von Mangroven bewachsenen Sandstrand. Bei Ebbe weicht das Meer weit hinaus. Bei Flut füllt sich die kleine Bucht rasant schnell. Bimbini hat keinerlei badetauglichen Strand. Ab Bimbini fährt man mit einem Aussenbordmotorschiff eine halbe Stunde der Küste entlang und erreicht die keine zehn Kilometer entfernte Insel la Selle, die plötzlich hinter einer Felsennase auftaucht.

Salzproduktion

Auf la Selle versucht ein Kleinunternehmer seit wenigen Jahren, Salz zu gewinnen. Dazu hat er Betonwannen gebaut und lässt darin Meerwasser auf natürliche Art von der Sonne verdunsten. Das zurückbleibende, rohkrustige Salz muss er danach reinigen und zum Verkauf vorbereiten. So recht in Schwung gekommen ist das Mikrounternehmen noch nicht. Auch weil die Komoren das benötigte Salz in grossen Mengen aus Madagaskar importieren und das madagassische Salz einen ausgezeichneten Ruf geniesst.

Auf la Selle stehen ein paar wenige Baobab, die mit ihrem imposanten Umfang ein dominantes Landschaftsmerkmal sind. Ansonsten ist die Insel von kleinen Bäumen und Büschen bewachsen. Die Vulkaninsel hat keine Süsswasserquellen. Die Insel ist auch nicht bewohnt. Man findet aber Spuren von Pflanzfeldern, die auf eine kleine Siedlung in früheren Zeiten schliessen lässt.  Nur ein paar Ziegen und Vögel sind Dauerbewohner der Insel.

Ökotourismus

Ein in Bimbini ansässiger Unternehmer denkt darüber nach, auf der Insel ein paar Bungalows herzurichten und touristische Aufenthalte zu organisieren. Auf La Selle stehen noch ein paar Hütten, die ein früherer Initiant für ein Tourismus-Resort gebaut hatte. Doch das völlig unterfinanzierte Vorhaben schaffte es nicht, brauchbare Gebäude zu erstellen. Die jetzt noch stehenden Hütten sind in einem lamentablen Zustand. Es ist wohl noch ein weiter Weg bis zum ‚Holiday-Resort‘ auf La Selle.