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Schlagwort: Karthala

Karthala Trekking und Mohéli

Karthala Trekking und Mohéli

Bereisen Sie mit uns gleich zwei der komorischen Inseln. Sie besteigen einen Vulkan während Ihres Karthala Trekking auf Grande Comore und beobachten Schildkröten an den Stränden von Mohéli.

 

Tag 1. Ankunft Komoren

Sie werden am Flughafen von Ihrem Fahrer abgeholt und ins Hotel in Moroni, der Hauptstadt der Komoren, gebracht. Je nach Tageszeit gibt es noch die Möglichkeit eine kleine Stadt- oder Inselrundfahrt zu unternehmen.

Tag 2. Moroni

Nach dem ersten Frühstück auf den Komoren werden Sie von Ihren Guide abgeholt und gemeinsam können Sie einen Teil vom Süden der Insel anschauen gehen. Am Nachmittag findet ein Treffen sowie eine Besprechung mit dem Guide für das morgige Karthala Trekking statt.

Tag 3. Trekking auf den Karthala-Vulkan

Sie werden am frühen Morgen, lange bevor die Sonne aufgeht, im Hotel abgeholt. Nach einer kleinen Autofahrt startet das Trekking auf einer Höhe von ca. 300 m ü. M. Heute werden Sie bis zum Camp auf 1.620 m ü. M. aufsteigen. Sie laufen durch den Wald, sehen unterwegs viele endemische Vogelarten und je nach Jahreszeit können Sie sogar die sehr schmackhaften Goava kosten. Angekommen im Camp oder vielleicht auch schon unterwegs gibt es einen Picknick-Lunch. Am Abend wird gemeinsam gekocht, um gut gestärkt mit den vielen Eindrücken des heutigen Aufstiegs, nach Einbruch der Dunkelheit Ihre Bettruhe zu finden. Übernachtet wird während des Trekkings im Zelt.

Tag 4. Aufstieg zum Vulkan Karthala

Karthala Trekking und Aufstieg zur grössten Caldera der WeltNach dem Frühstück steht das Karthala Trekking und somit der Aufstieg zur grössten Caldera der Welt auf dem Programm. Unterwegs geniessen Sie die immer schönere Aussicht und beobachten ständig wie sich die Fauna und Flora von Höhenmeter zu Höhenmeter ändert. Oben erst angekommen werden Sie staunend sehen, wie weit und gross diese Caldera wirklich ist. Nach einem kurzen Stopp wandern Sie weiter und laufen jetzt direkt in die Caldera hinein. Angekommen am Rand des grössten Kraters nutzen wir die Zeit für ein Picknick. Hier oben herrscht eine fast magische Stimmung und Sie werden überrascht sein wie viele Pflanzen- sowie Vogelarten hier oben überleben können. Am Nachmittag steigen wir wieder hinab zum Camp. Übernachtet wird heute erneut im Zelt.

Tag 5. Karthala Trekking

Heute werden Sie durch einen fast unberührten, dichten sowie zauberhaften Regenwald hinabwandern. Unterwegs begegnen Sie vielen unterschiedlichen Vogelarten und sind im Laufe des Nachmittages zurück in Moroni.

Tag 6. Grande Comore – Mohéli

Heute geht die Reise weiter nach Mohéli, die kleinste der drei Hauptinseln der Komoren. Sie werden zum Flughafen gebracht und müssen zusätzlich zu ihrem Gepäck für den heutigen Tag auch eine grosse Portion Geduld mit ins Handgepäck mitnehmen. Im Laufe des Vormittags, oder auch vielleicht erst am frühen Nachmittag, erreichen Sie nach einem kurzen Flug (30 Minuten) Mohèli. Hier wartet der Fahrer auf Sie und bringt Sie ins Hotel. Dies ist ein kleines Öko-Camp und Sie können am gleichen Abend, nach dem Nachtessen, die Meeresschildkröten beim Eierlegen am Strand beobachten.

Tag 7. Mohéli

Vielleicht kommt der Guide Sie schon am frühen Morgen wecken, sodass Sie die Meeresschildkröten, wenn sie zurück ins Wasser gehen, bewundern können.
Nach dem Frühstück machen Sie einen Bootsausflug zu einer kleinen Vogelinsel. Anschliessend fahren Sie weiter zur Laka Lodge, wo Sie jetzt die nächsten vier Nächte übernachten werden.

Karthala Trekking: Mohéli StrandTag 8 – 10. Laka Lodge – Mohéli

Die Tage in der Laka Lodge können Sie frei gestalten. Hier gibt es ein grosses Tauchrevier und für die, die nicht gerne Tauchen gehen möchten, bietet sich auch die Möglichkeit zum Schnorcheln, Baden oder einfach nur zum Relaxen am Strand an. Für alle Frühaufsteher ist ein Ausflug in den Regenwald sicher auch von grossem Interesse. Hier können Sie nämlich, zusätzlich zu den vielen Vogelarten, auch die seltenen sowie sehr grossen, schwarzen Livingstone Flughunde.

Tag 11. Fomboni – Mohéli

Nach dem Frühstück sowie dem Auschecken aus dem Hotel fahren Sie nach Fomboni, der Hauptstadt von Mohéli. In Fomboni finden Sie vielleicht einen von den wenigen Eseln auf den Komoren. Am Strand befinden sich ein paar gestrandete, aber dennoch sehr fotogene alte Schiffswracks, die Sie vielleicht näher anschauen möchten. Vom Hotel aus haben Sie einen schönen Ausblick auf den kleinen Hafen und bei klaren Wetterverhältnissen sogar hinüber bis zur Nachbarinsel Grande Comore. Das Hotel, in dem Sie übernachten, liegt nicht weit vom Flughafen entfernt.

Tag 12. Flug Mohéli – Grande Comore (Moroni)

Je nachdem, wann Sie in Moroni ankommen, können Sie den Rest des Tages in Ihrem Hotel verbringen oder mit dem Fahrer einen kleinen Ausflug nach Ihrem Geschmack unternehmen.

Tag 13. Der Duft von Ylang-Ylang

Karthala Trekking: Grande ComoreHeute geht die Reise in den Norden der Insel. Unterwegs können Sie eine Ylang-Ylang Plantage besuchen, zu den Drachenklippen hinauflaufen, alte portugiesische Gräber anschauen, imposante Baobabs sehen oder auch an einem der schönen Stränden einen Sprung ins kühle Nass wagen.

Tag 14. Grande Comore

Am letzten Tag begleitet Sie Ihr Guide auf einen Ausflug Ihrer Wahl. Vielleicht haben Sie Lust den grossen Volo-Volo Markt sowie die alte Medina von Moroni zu besichtigen? Oder auch einen Besuch im Archäologischen Museum sollten Sie auch auf keinen Fall entgehen lassen.

Tag 15. Heimflug

 


Bei Fragen zu unseren Komoren-Reisen, Reiserouten, der Organisation eines Zusatzprogramms sowie einer individuellen Programmanpassung, kontaktieren Sie uns bitte unter: info@priori.ch


 

Karthala Trekking

Karthala Trekking

Karthala, ein Muss für jeden der die Komoren besucht

 

Die Komoren bestehen aus mehreren kleinen und drei grösseren Vulkaninseln. Auf der Hauptinsel Grande Comore gibt es immer noch einen aktiven Vulkan, den Karthala. Dieser liegt auf dem höchsten Punkt der Komoren auf 2.361 m ü. M.

Der Karthala ist ein sehr aktiver Vulkan, der seit dem 19. Jahrhundert etwa 20 Ausbrüche verzeichnen konnte. Bis jetzt gab es bei den Ausbrüchen zum Glück jedoch keine grossen Zerstörungen und Menschen wurden weder schwer verletzt noch getötet.

Früher gab es einen Kratersee auf dem Karthala, welcher heute nicht mehr sichtbar ist, da er durch die Ausbrüche in 2005 und 2007 komplett mit Lava bedeckt wurde. Die Caldera misst einen Durchmesser von 3 bis 4 Kilometern und wirkt sehr imposant vom Rande der Caldera.

Je nachdem wie sportlich Sie sind ist der Aufstieg zum Karthala eine kleine bzw. grössere Herausforderung. Für die sehr fitten ist es möglich diese Wanderung innerhalb eines Tages zu machen. Die meisten aber bereuen ihre Entscheidung im Nachhinein und hätten lieber zwei Tage investiert, um mehr Zeit in der wunderschönen Landschaft zu verbringen.

Wenn Sie genug Zeit zu Verfügung haben, lohnt es sich wirklich auch diese Wanderung auf drei Tage zu verlängern. So können Sie am ersten Tag im aller Ruhe von ca. 300 m. ü. M. bis auf 1.620 m ü. M. zum Camp hinaufwandern und den ersten Nachmittag im und rings um das Camp geniessen. Übernachtet wird in Zelten und da es am Abend sehr kalt werden kann, sollten Sie geeignete Kleidung mit sich führen. Am zweiten Tag steht dann der letzte Teil des Aufstiegs auf den Karthala an. Nur ein paar hundert Höhenmeter nach dem Camp ändert sich der Landschaft. Die grünen Wälder werden nach und nach durch eine kargere Landschaft ausgetauscht. Zunächst ist es ähnlich wie eine Steppe und wird dann immer kargerer, je höher Sie aufsteigen. Erstaunlicherweise gibt es mehrere kleine Blumen zu sehen und gewisse Vogelarten begleiten Sie bis ganz nach oben.

Bei der dreitägigen Wanderung haben Sie oben genügend Zeit, um nicht nur der Ausblick auf den Vulkan zu geniessen, sondern auch um in die Caldera hinabzusteigen. Es fühlt sich ein bisschen magisch an in die Caldera hineinzulaufen, immerhin läuft man auf einem aktiven Vulkan. Vergleichbar ist es mit einem Dampfkocher der stetig kocht, aber auch jeder Zeit in die Luft gehen kann. In den grössten und tiefsten Krater der Caldera können Sie nicht hinein. Der lokale Guide passt hier sehr gut auf, dass niemand dem Rand des Kraters zu nahekommt.

Nicht nur für Vulkaninteressierte ist diese Wanderung von Interesse. Die Natur hat viel zu bieten und ist sehr abwechslungsreich. Zudem ändert sie sich ständig je höher und höher Sie auch gehen. Für Ornithologen gibt es ebenfalls viel zu entdecken. Es gibt mehrere endemische Vogelarten, die nicht nur auf den Komoren, sondern wirklich nur rings um den Karthala zu finden sind.

 

Der Abstieg von der Caldera zurück ins Tal

 

Auf der Rücktour gibt es die Möglichkeit eine andere Route für den Abstieg zu wählen, als die die Sie während des Aufstiegs nutzten. Bei dieser weiteren Variante, werden Sie mit einer Wanderung durch einen Märchenwald belohnt, der vor Ort „La Convalescence“ genannt wird. Dieser Name stammt noch aus der Kolonialzeit, denn damals gab es hier oben am Waldrand einen Nacherholungsort. Da die meisten Touristen denselben Weg hinauf sowie hinab zum Karthala nutzen, ist der Pfad durch den „La Convalescence“ nicht ganz einfach. Aber mit ein wenig Geduld sowie Wanderstöcken (die Sie ebenfalls für den Aufstieg gebrauchen können) werden die Eindrücke von diesem wunderschönen und knallgrünen Zauberwald bei Ihnen lange in Erinnerung bleiben.

Es gibt in Moroni, der Hauptstadt der Komoren, mehrere Guides, die Touren auf den Karthala anbieten. Hierbei lohnt es sich sehr bei der Auswahl des Guides sicherzustellen, dass Sie einen guten Guide auswählen und im Voraus mit ihm aushandeln, welche Leistungen inklusive sind und welche nicht. Neben guten Zelten, Schlafsäcken, Wasser etc. gibt es auch Träger. Sollten Sie keinen Träger nutzen oder in Ihrem Preis inkludiert haben, müssen Sie all Ihr Gepäck sowie Ihre Schlafutensilien alleine tragen (was den Aufstieg natürlich noch um einiges erschwert). Ein guter Guide wird Sie ebenfalls im Voraus darüber informieren, was sie unbedingt für den Auf- und Abstieg benötigen. Eine Notfallapotheke sollten Sie immer mit sich führen, da dieses Material nicht nur sehr schwer zu kaufen ist auf den Komoren, sondern auch viel zu teuer für die Guides ist, um es im Vorfeld für jede Tour mit dabei zu haben.